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Produkte > LUFTBEFEUCHTUNG > Privat, klein & mittlere Betriebe
Lüften nutzt nichts

Ist die Raumluft schlecht, lüften wir. Mehr oder weniger regelmäßig. Und wer während der Heizperiode Energie sparen will, lüftet besser jede Stunde drei Minuten lang intensiv statt stundenlang mit spaltweit offenem Fenster.
Lüften sorgt für frische Sauerstoffzufuhr im Raum. Das ist vor allem auch im Winter wichtig. Allerdings: Die Luft, die im Winter in den Raum strömt, ist zwar ganz schön frisch, bringt aber zu wenig Feuchtigkeit mit, um die warme Raumluft genügend zu befeuchten.




Die Luft hat Durst

Neben der Temperatur und der Luftreinheit ist in Bezug auf ein ideales Raumklima ein dritter Faktor von entscheidender Bedeutung: Die Luftfeuchtigkeit. Während die Gefahr zu feuchter Raumluft klimabedingt in unseren Breitengraden relativ gering ist, entsteht vor allem während den Wintermonaten vielfach zu trockene Luft in den Räumen, die wir beheizen. Dabei sind die Folgen trockener Luft geradezu verheerend.
Um vor allem während der Heizperiode trockene Raumluft zu vermeiden, nützt es nichts, wenn wir lüften. Vielmehr müssen wir in dieser Zeit der Luft aktiv Wasser zuführen. Denn wie wir hat die Luft gelegentlich Durst. Die Kunst ist nun, der Luft soviel zu trinken zu geben, dass sie einen idealen Feuchtigkeitsgehalt erhält. Wenn wir der Luft nicht künstlich Feuchtigkeit zufügen, versucht diese ihren Durst zu löschen, indem sie die Feuchtigkeit aus der Haut, den Schleimhäuten, Pflanzen, Holzmöblen, etc. zieht. Der Feuchtigkeitsgehalt der Luft ist messbar. Verwendet wird dabei ein so genannter Hygrometer (Hygro = Wasser). Die Maßeinheit des Hygrometers ist die relative Luftfeuchtigkeit.
Mediziner empfehlen eine relative Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent. Dann empfinden wir die Luft in einem Raum als ideal befeuchtet. Und ideal ist sie dann auch für unsere Gesundheit, für die Tiere und Pflanzen im Raum, für Möbel, Instrumente und vieles mehr.
DN



Allgemeine Hinweise für Holzfußböden

Raumklima:

Die Werterhaltung des Holzfußbodens und das Wohlbefinden des Menschen erfordern die Beachtung eines gesunden Raumklimas (im Jahresdurchschnitt 20°C und 50-60% relative Luftfeuchtigkeit). Für die Einhaltung dieses Wertes sind geeignete Maßnahmen, z.B. Aufstellung von Raumluftbefeuchtern (Winter), zu treffen.

Allgemeine Hinweise

Die Versiegelung unterliegt je nach Beanspruchung einem natürlichen Verschleiß. Deshalb ist eine regelmäßige Pflege dringend erforderlich. Sollte der Versiegelungsfilm durchgetreten sein, muss geschliffen und versiegelt werden. Die Versiegelung ist eine handwerkliche Arbeit. Dies bedingt, dass kleine Störfaktoren in der Oberfläche auftreten können, z.B. Staubpartikel. Auf die Haltbarkeit des Bodens hat dies keinen Einfluss.

Holzfußböden:

Sind nicht Stuhlrollen geeignet !!

Parkett auf Fußbodenheizung:

Die Parkett-Oberflächentemperatur darf 26°C nicht überschreiten.

Pflegehinweise für Holzböden:

Die laufende Reinigung erfolgt zweckmäßig mit Mop, Haarbesen oder Staubsauger. Trittspuren und haftender Schmutz werden mit einem leicht angefeuchteten, gut ausgewundenen Wischer beseitigt. Dem Wischwasser kann ein Reinigungsmittel auf Seifenbasis oder etwas Polish beigegeben werden. Stark verschmutzte Böden werden mit Wachs bzw. Polishentferner gereinigt. Je nach Beanspruchung des Bodens kann eine Pflege mit Polish erfolgen. Das Polish wird hauchdünn und gleichmäßig mit einem trockenen Tuch auf den Boden aufgetragen. Zur Pflege  gehört auch die rechtzeitige Nachversiegelung. Diese ist weitaus billiger als die Behebung von Holzschäden.
DN Wohlfühl Handels GmbH Concordiaplatz 4, 1010 Wien Tel.: +43/1/535 27 28, Fax: +43/1/535 27 28-79 E-Mail: office@derneugebauer.at , www.derneugebauer.at

Wertvolle Tipps:

Unter Stuhl- und Tischbeinen empfiehlt es sich, Filzgleiter anzubringen, um bei einem Verrücken der Möbelstücke das Zerkratzen der Versiegelung zu vermeiden.

Dringend zur Beachtung empfohlen:

Jeder Bau enthält - je nach Länge der Austrocknungszeit - mehr oder weniger Baufeuchtigkeit. Sie bildet eine große Gefahr für die Ihnen gelieferten, künstlich getrockneten Holzfußböden!
Es ist dringend notwendig:
1. dass bei gutem Wetter für reichliche Lüftung gesorgt wird, damit die aus dem Mauerwerk und der Decke entströmende Feuchtigkeit abziehen kann.
2. dass bei mehrtägiger Abwesenheit der Bewohner die Fenster der Wohnung nicht dauernd geschlossen bleiben, und für ausgiebige Entlüftung durch einen Beauftragten gesorgt wird. Bei Regenwetter darf nur kurz gelüftet werden. Leichtes Heizen der Wohnung und fleißiges Lüften sind gute Vorbeugungsmittel gegen Quellungen.

Gewährleistung:

bezieht sich auf die zuverlässige, künstliche Trocknung des Holzes, damit es nicht abschwindet. Dagegen können wir gegen Schwinden und Quellen des Bodens keine Gewähr leisten, da wir auf den Bauzustand keinen Einfluss haben. Reparaturen, die wegen Feuchtigkeitsaufnahmen notwendig werden, gehen ausschließlich auf Kosten des Bestellers. Es liegt deshalb im Interesse der Bauherrschaft, dass die vorerwähnten Vorsichtsmaßregeln unbedingt beachtet werden.

Fugenbildung:

In Zusammenhang mit der unterschiedlichen Luftfeuchtigkeit (Sommer und Winter) können beim Parkett unregelmäßige Fugen entstehen. Durch die Verwendung von geeigneten Luftbefeuchtern kann die Fugenbildung im Winter reduziert werden.


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